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 |  | Karmaforschung als soziale Tätigkeit |
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Paul Wormer / Lili Chavannes / Ate Koopmans
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Schicksalselemente im Lebenslauf
Originalausgabe: Kijk op Karma Uitgeverij Vrij Geestesleven, Zeist
Aus dem Niederländischen von Nothart Rohlfs
2004, 387 Seiten, mit farbigem Bildteil, Klappenbroschur
EUR(D) 35.00/ EUR (A) 36.10 / CHF 60.10
ISBN-10: 3-7725-1802-8
ISBN-13: 978-3-7725-1802-7
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Lässt sich ein Blick, ein Gefühl für die Individualität des anderen und für seinen vorangegangenen Schicksalsweg erüben? Die in diesem Buch vorgestellte Richtung der Karmaforschung setzt an den äußerlich vorliegenden Fakten eines Menschenlebens an bzw. an dem, was wir von einem Menschen in Erfahrung bringen können dadurch, dass wir ihn sehen, hören, miterleben und befragen. Ein neuer Schritt in dieses Gebiet, der durch seine Behut- samkeit, das Streben nach Objektivität, die menschenkundliche Fundierung und das tiefe Interesse am anderen beeindruckt und anregt.
Für immer mehr Menschen beginnt der Gedanke der Reinkarnation eine Selbstverständlichkeit zu werden. Gibt es eine vertrauenswürdige Methode, das zu erforschen, was der individuelle Mensch als sein Schicksalserbe, als sein Karma aus einem früheren Dasein mitbringt?
Von Rudolf Steiner stammt eine meditative Übung, deren Sinn und Zweck darin liegt, einen Blick hinter die Kulis- sen des gegenwärtigen Lebens zu werfen auf die Schicksal bildende Zeit vor der Geburt. Im vorliegenden Buch werden Grundlagen und Praxis eines intensiven Vorbereitungsweges auf diese Karmaübung vorgestellt, den Ate Koopmans seit 1989 entwickelt und in Gruppen erprobt hat.
Im ersten Teil des Buches beschreibt Paul Wormer die theoretische Einbindung der hier behandelten Karma- übungen. Zugleich vermittelt er in allgemein verständlicher, anschaulicher Weise die erforderlichen Informationen zur Menschenkunde. Im zweiten Teil berichtet Lili Chavannes aus der praktischen Arbeit der Karmaforschung an einer historischen Person und mehreren Teilnehmern der Gruppe.
Teil I: Paul Wormer: Spuren des Karma.
1. Die Identität des Menschen: Wesen und Leiblichkeit
2. Ein Mensch – zwei Biografien
3. Die verschiedenen Schichten des menschlichen Schicksals auf der Erde
Das biologische Karma
Das psychosoziale Karma
Das biografische Karma
4. Die Wesensglieder
5. Das Leben vor der Geburt – die Mond-Sonne-Saturn-Übung
Hinter die Kulissen des Handelns blicken
Hinter der Stimmung – die menschliche Persönlichkeit
Der Geist hat eine Richtung
Drei Wesensschichten
6. Karmische Entwicklungsgesetze
7. Imagination, Inspiration und Intuition – die für Karmaübungen erforderlichen Fähigkeiten.
8. «Praktische Menschenkunde»:
Karmaforschung in Gruppen – die konkrete Arbeitsweise.
Den Bildcharakter des Menschen im Bewusstsein
Jemand schildert sein Leben
Wahrnehmen
Auf der Suche nach den Wesensgliedern
9. Dem Wirken des Karma auf die Spur kommen
Karmische Entwicklungsgesetze und die Mond-Sonne-Saturn-Übung
Die karmische Richtung
Teil II: Lili Chavannes:
Die Praxis der Forschung
Interesse üben – die eigentliche Arbeit
Johannes Kepler
Porträt
Karmaforschung, Erster Schritt
Beginnen
Was fällt mir auf?
Nochmals erster Schritt: Biologisches, psychosoziales und biografisches Karma
Karmische Entwicklungsgesetze
Der Pfeiler in einem früheren Leben
Der Bogen.
«Karmaforschung bedeutet, sich auf den Weg zu machen, wie anfänglich auch immer, nicht in erster Linie um der Ergebnisse, sondern um einer anderen inneren Haltung gegenüber dem Mitmenschen willen.»
Ate Koopmans
«Dies ist ein besonderes Buch, weil es etwas Neues beschreibt, aber auch weil das Ganze noch etwas Verletzliches an sich hat.»
(Chris Maryns, Antroposofie vandaag)
Über das Autorenteam
Lili Chavannes (geb. 1944) studierte Theologie an der Universität Leiden (Niederlande). Seit 1981 arbeitet sie in Amsterdam als Beraterin in Fragen der persönlichen Biografie und Entwicklung sowie seit kurzem als anerkannte Mediatorin (NMI). Außerdem ist sie freiberuflich als Journalistin tätig.
Paul Wormer (geb. 1958) war nach dem Medizinstudium in den Niederlanden zehn Jahre lang als Haus- und Schularzt (anthroposophische Medizin) tätig. Später übernahm er Managementfunktionen in Unternehmen des Gesundheitswesens. Seit 1985 arbeitet er gemeinsam mit Ate Koopmans, Lili Chavannes und anderen an der Entwicklung der so genannten «Praktischen Menschenkunde», die einen konkreten Zugang zum Wirken des Karmas erarbeitet und auf der anthroposophischen Menschenkunde beruht.
Ate Koopmans (1931-2002) war im Rahmen verschiedener (para-)medizinischer Ausbildungen als wissenschaft- licher Mitarbeiter und Dozent tätig. Seit 1975 war er Vorsitzender der Anthroposophischen Gesellschaft in den Niederlanden. Vor allem in seminaristischem Kontext arbeitete er bis kurz vor seinem Tod an seinem zentralen Thema: Menschenerkenntnis und Schicksalserkenntnis miteinander zu verbinden.
10.08.06V
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